Gastfreundschaft pur Live…

Posted by on 23. März 2011

 Nach der Überquerung des Hohen Atlas fahren wir in Richtung
Aoulouz nach Anezal. Hanschi kennt  hier eine interessante Piste
um uns zügig in das Dünengebiet zu bringen.

Aber unverhofft kommt oft. Schon wieder ist uns die Zeit voraus.
In nur einem Jahr wurde hier schon geteert, was unseren Guide
an dem eingeschlagenen Weg zweifeln ließ.

PICT0170IMG_2943
IMG_2940IMG_2941
IMG_2942IMG_2958

Dann haben wir Halt gemacht um nach dem Weg zu fragen
IMG_2988IMG_2971

Hanschi kontaktierte die Einheimischen am Straßenrand und kam mit einem Lehrer
zurück der uns in sein Haus einlud. Außer Chris der noch ein paar Tage brauchte um
von seinem Europäer Stress runter zu kommen, fanden alle diese Einladung super.

Also Lehrer in den Truck und folgen.

 PICT0269PICT0427
PICT0425

Wir wurden schon erwartet..

IMG_2991 

Unter den neugierigen Blicken der Kids betraten wir das Grundstück des Gastgebers.
Von außen lies sich nicht erahnen wie cool es eigentlich war.

IMG_3003IMG_3002
IMG_3009IMG_3007
IMG_3005IMG_3004

ach dem wir uns so mit Händen und Füssen verständlich gemacht haben, werden
wir nun sogar zum Essen in sein Haus gebeten. Seine Frau, dir wir leider aus
verm. Glaubensgründen den ganzen Abend nicht zu Gesicht bekommen haben,
macht extra für uns einen riesigen Tanjin und frisches Brot.

Doch vorher gab es noch frischen Tee und das Reinigungsritual – Händewaschen…

IMG_3016PICT0044

Dabei erklären wir unserem Gastgeber von der Route die wir nehmen möchten.
Er zückt sofort sein Telefon und ruft bei Freunden die Ortsansässige LKW Fahrer
kennen, wie es denn auf der Strecke aussieht. Hatten wir doch bereits einige
Kilometer vorher schon LKW große Felsen auf der Straße liegen.

IMG_3015IMG_3021

IMG_3026IMG_3025

Er hat auch gleich noch Freunde und einen anderen Lehrer der Schule angerufen.
Jetzt geht die Kommunikation einiges leichter. Dieser spricht wenigstens etwas englisch.

PICT0034PICT0046

Dann gab es ein wenig Kulturprogramm..

PICT0040PICT0043
PICT0038

Er hatte ebenso viele Fragen wie wir. Was man so macht da wo wir her kommen.
Wie das Land und die Leute sind. Arbeit, Politik usw.

Wir erzählten Ihm das wir Rollstühle für die Behinderten Werkstatt dabei haben,
sowie diverse Sach-Kleider Spenden. Brillen, Schulsachen.

Er erzählt uns das auf der anderen Seite Flusses wirklich ärmlich lebende Menschen seien.
Nicht alle Kinder in die Schule kommen dürfen. Ob wir sie nicht morgen besuchen möchten.

Klar, gern. Wie machen wir es mit den Rolli-Jungs? Also morgen Früh kommen die Esel und dann
geht es über den Fluss.
Er bietet uns noch die Übernachtung im Haus an. Wir wollen aber nicht noch mehr Umstände machen
und ziehen uns in unsere Fahrzeuge zurück. Bis morgen Früh um 08:00 Uhr. Gute Nacht – Freund!

more coming soon…

P.S: Alle die Ihr das lest! Würdet Ihr sieben wild Fremden Herberge und Brot anbieten?
       Ich denke die Antwort kennen wir alle. Auch wir können noch lernen. Denn irgendwann
       werden auch diese Menschen nicht mehr so sein.